Hochschule und Handwerk

Arbeitskreis tagt in der Handwerkskammer unter
Vorsitz des Landes-Wissenschaftsminister Björn Thümler.

An der Nahtstelle zwischen Hochschule und Handwerk gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte: Ganz gleich, ob beiderseitige Übergänge zwischen der hochschulischen und beruflichen Bildung, duale Studiengänge oder der Wissens- und Technologietransfer im Handwerk. „Bei genauerer Betrachtung wird schnell deutlich, dass es auf beiden Seiten durchaus unterschiedliche Interessen und Vorstellungen geben kann“, erklärt Kammerpräsident Voss anlässlich der Begrüßung des hochkarätig besetzten Arbeitskreises. Entsprechend wichtig sei ein offener Austausch zwischen Hochschule und Handwerk.

 

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war der Ausbau der Berufs- und Studienorientierung an allen Schulformen, einschließlich Gymnasien sowie Integration des Fachs Berufsorientierung in die Lehrerausbildung. Voss: „Wir sehen die unmittelbare Notwendigkeit, das Handwerk als Garanten für eine qualifizierte Ausbildung zu stärken, daher plädieren wir für eine verbindliche und im Lehrplan festgeschriebene Berufsorientierung bezüglich des dualen Ausbildungssystems in Zusammenhang mit den Möglichkeiten der Meisterausbildung in der gymnasialen Oberstufe.“ Laut den jüngsten Erhebungen der Handwerkskammer beträgt der Anteil von Abiturienten im Handwerk rund 15%. Allerdings gibt es in den Oberstufen von Gymnasien und Gesamtschulen bisher lediglich Informationsangebote zu Studiengängen an Universitäten und Hochschulen. Landes- Wissenschaftsminister Thümler versprach, sich für eine Änderung der gängigen Praxis einzusetzen.


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