Cyber-Sicherheit geht alle an

Der neue Routenplaner für Handwerksbetriebe hilft!

Ob elektronische Rechnungen, das Thema eVergabe oder die Anforderungen der DSGVO: Informationssicherheit im Betrieb ist inzwischen auch im Handwerk die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung.

 

Wie gehe ich mit der Smartphone-Nutzung der Mitarbeiter um? Welche Messenger-Dienste kann ich sicher nutzen? Was ist bei der Einführung von Zeiterfassungs-Apps, neuer Handwerkersoftware oder sogar CRM- und ERP-Systemen zu beachten? Aber auch wenn eine neue Fertigungsmaschine an das vorhandene IT-System angeschlossen werden soll, stellen sich etliche Fragen zum Thema Cyber-Sicherheit.

Viele Themen und damit viele Entscheidungen, die personellen und finanziellen Aufwand für die Betriebe bedeuten. Um hier so überschaubar wie möglich zu bleiben, bietet sich der Routenplaner „Cyber-Sicherheit für Handwerksbetriebe“ an. Entstanden durch eine Zusammenarbeit des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH) mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist eine praktische Arbeitshilfe entstanden, die die Betriebe Schritt für Schritt durch den Sicherheitsprozess führt.

 

Der Einstieg für den Prozess sollte hierbei mit Unterstützung der Fachleute in den Handwerkskammern erfolgen. Für die Betriebe aus Osnabrück, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim ist das die IT-Sicherheitsbotschafterin Sabrina Wurm. „Der Routenplaner gibt uns jetzt eine auf das Handwerk zugeschnittene Lösung an die Hand. Damit lässt sich das Thema Cyber-Sicherheit in vertretbarem Aufwand umsetzen und vor allem kann so nichts vergessen werden. Wer hat schon alle möglichen Gefahren für seine Technik und seine Daten im Blick? Solange nichts passiert, wird so manches doch gerne mal ausgeblendet“, so Wurm.

 

Wenn sich Betriebe entscheiden, ein Informationssicherheits-Managementsystem einzuführen, ist gegebenenfalls auch eine Förderfähigkeit dieser Organisationsentwicklung möglich. „Hier gibt es in Niedersachsen noch bis Ende nächsten Jahres die Möglichkeit, sich interne Prozessentwicklungen mit bis zu 100.000,- € nicht rückzahlbarem Zuschuss fördern zu lassen“, erläutert Wurm weiter. „Auch hierzu berate ich die Betriebe gerne und unterstütze sie bei der Antragstellung sowie bei der Projektplanung- und Umsetzung. Natürlich bleibt das Handwerk Kern des Geschäftes, aber ohne sichere Systeme ist der Erfolg mittel- und langfristig unvorhersehbaren Gefahren ausgesetzt.“

Einen ersten Überblick über den Routenplaner „Cyber-Sicherheit für Handwerksbetrieb“ finden Betriebe unter www.allianz-fuer-cybersicherheit.de.

Ansprechpartnerin

Sabrina Wurm
Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)*
*Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
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