Kompetenzzentrum für Steuerungs-, Regelungs- und

Messtechnik in Land- und Baumaschinen

In diesem Projekt entwickelt das BTZ Osnabrück seinen Fachbereich für Land- und Baumaschinen zum bundesweit anerkannten Kompetenzzentrum weiter.

Nur wenige überbetriebliche Ausbildungsstätten zeichnet die Bundesregierung als Kompetenzzentren aus, weil sie in der Aus-, Fort- und Weiterbildung in ihrem Gewerk technologische und pädagogisch-didaktische Leuchttürme sind. Aktuell sind es gerade einmal 35 von bundesweit etwa 1.000 Einrichtungen, die diesen Titel tragen dürfen und besonders gefördert werden. Seit Dezember 2020 finden sich gleich zwei dieser Kompetenzzentren im Berufsbildungs- und TechnologieZentrum (BTZ) der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim: Neben dem Kompetenzzentrum Versorgungstechnik verfügt das BTZ nun auch über das Kompetenzzentrum für „Steuerungs-, Regelungs- und Messtechnik in Land- und Baumaschinen“.

Verbunden mit dem neuen Titel ist eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Höhe von gut 1,5 Millionen Euro. Sie fließen in ein Projekt, mit dem das BTZ Osnabrück einen weiteren Ausbau seiner Ausbildungsstelle finanziert. Insgesamt werden drei Millionen Euro investiert. Neben der Zuwendung des BMBF steuert die Handwerkskammer gut 900.000 Euro Eigenmittel bei, weitere 600.000 Euro übernimmt das Land Niedersachsen.



Zielsetzung

In den Werkstätten findet ein entscheidender Teil der Ausbildung der Land- und Baumaschinenmechatroniker*innen statt, denn die überbetriebliche Ausbildungsstätte ist neben dem Betrieb und der Berufsschule der dritte Lernort – und damit ein wichtiges Standbein – der Lehre im Handwerk. In den Bildungszentren finden meist einwöchige Kurse statt, die für angehende Facharbeiter verpflichtend sind. Hier erlernen sie komplexe technologische Arbeitsschritte, die sie auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten. Als Ausbilder stehen ihnen Lehrwerkmeister mit langjähriger Erfahrung zur Seite. All dies soll sicherstellen, dass die Ausbildung stets auf dem Stand der Technik bleibt und den Anforderungen von Unternehmen und Kunden gerecht wird.

Das BTZ Osnabrück hat sich nun die Aufgabe gesetzt, diese Zukunft des Gewerks in der überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) abzubilden und eine hochmoderne Lehrwerkstatt zu konzipieren. Wie der Name bereits verrät, liegt der Schwerpunkt auf der Steuerungs-, Regelungs- und Messtechnik in Land- und Baumaschinen. Besonders die Hydraulik, die bei modernen Fahrzeugen nur schwer zu überblicken ist, wird hier in leicht verständlichen Modulen auf ihre Einzelteile heruntergebrochen und kann von jedem Teilnehmer der ÜBA-Kurse bedient und gewartet werden. Damit diese Konzepte anschaulich vermittelt werden, erarbeitet das Team des Kompetenzzentrums neue didaktische Werkzeuge für Ausbilder*innen und investiert in moderne Schulungsmedien und -Technik. Letztlich sollen diese Erkenntnisse auch dazu dienen, die Lehrkräfte in Berufsschulen und Betrieben weiterzubilden.



Laufzeit

Das Kompetenzzentrum-Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und endet im Dezember 2024. Es ist eng verzahnt mit dem Projekt Digitale Konzepte für eine moderne Ausbildung in der Land- und Baumaschinenmechatronik (DiKonA), das ebenfalls derzeit vom BTZ Osnabrück durchgeführt wird. Beide Vorhaben sollen die Entwicklung der Branche hin zu digitalisierter Technik abbilden und die Ausbildung daraufhin ausrichten.

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Ansprechpartner


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Land- und Baumaschinentechnik

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Projektmitarbeiter "KomZet Landmaschinen"

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Fördermittelgeber

Das Projekt „Kompetenzzentrum für Steuerungs-, Regelungs- und Messtechnik in Land- und Baumaschinen“ wird gefördert vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Außerdem wird das Projekt gefördert vom Kultusministerium Niedersachsen aus Mitteln des Landes Niedersachsen.