Lehrgang zum Nachweis der Sachkunde im DVGW-TRWI-Regelwerk zur Eintragung in das Installateurverzeichnis

Inhalte

  • rechtliche Voraussetzungen für die Arbeiten
    an Trinkwasserinstallationen,
    technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI)
  • Planung und Ausführung, Bauteile,
    Apparate und Werkstoffe
  • Ermittlung der Rohrdurchmesser,
    technische Regeln des DVGW
  • Druckerhöhung und Druckminderung
  • Schutz des Trinkwassers,
    Erhaltung der Trinkwassergüte
  • Feuerlösch- und Brandschutzanlagen
  • Betrieb der Anlagen und Instandhaltung,
    neue Techniken und Anlagen zur Behandlung
    von Trinkwasser,
    neue Werkstoffe, Verbindungstechniken und Bauteile,
    neue Hygiene und gesundheitliche Anforderungen,
    DVGW-Regelwerke,
    Arbeitsblätter W 551 – W 553, W 291, VDI-Richtlinie
    6023,Installationsanlagen im häuslichen Bereich,
    Trinkwassererwärmung

Schriftliche Prüfung

Ziel

Auf der Basis der technischen Regeln für Trinkwasserinstallationen nach den Richtlinien DVGW-TRWI 1988 erweitern Sie Ihr Qualifikationsprofil, um Trinkwasseranlagen errichten zu dürfen. Mit diesem Lehrgang erwerben Sie die erforderliche Sachkunde zum Nachweis der fachlichen Befähigung für die Eintragung in das Installateurverzeichnis des Versorgungsunternehmens gemäß § 12 Abs. 2 AVBWasserV.

Abschluss

Sie erhalten nach erfolgreicher Teilnahme an der schriftlichen Prüfung ein Zertifikat des Landesinstallateurausschusses. Dies dient dem Nachweis der fachlichen Befähigung für die Eintragung in das Installateurverzeichnis des Versorgungsunternehmens.

Zielgruppe

Staatlich geprüfte Techniker der Versorgungstechnik, des Bereiches Sanitär, Heizung, Klima oder eines entsprechenden Sachgebietes sowie Elektromeister und Kälteanlagenbaumeister.

In der Handwerksrolle gemäß § 7b eingetragene Gesellen/Facharbeiter mit mindestens sechsjähriger praktischer Tätigkeit in oben erwähnten Gebieten.

Inhaber einer Ausnahmeberechtigung nach § 8 HwO und § 9 HwO, einer Bescheinigung nach § 9 Abs. 2 HwO sowie die Inhaber einer Ausübungsberechtigung nach § 7a HwO mit bestandener Gesellenprüfung und mindestens dreijähriger praktischer Tätigkeit in diesen Gebieten.

Diplom-Ingenieure gemäß 5.1.2 der „Richtlinien für den Abschluss von Verträgen mit Installationsunternehmen zur Herstellung, Veränderung, Instandsetzung und Wartung von Gas- und Wasserinstallationen“, die nicht im Anhang aufgeführt werden.

Förderung

Bildungsscheck NRW:

Mit dem Bildungsscheck NRW unterstützt die nordrhein-westfälische Landesregierung die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung. Informationen unter:

www.bildungsscheck.nrw.de

Prämiengutschein:

Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfond gefördert. Mit dem Prämiengutschein wird die Hälfte der Veranstaltungsgebühr (maximal 500 €) Ihrer Weiterbildungsmaßnahme übernommen. Sie erhalten den Gutschein im Rahmen einer verbindlichen Beratung in einer der zuständigen Beratungsstellen.

Wer wird gefördert? Erwerbstätige, die mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten und ein jährlich zu versteuerndes Einkommen von maximal 20.000 € (bzw. 40.000 € bei gemeinsam veranlagten Personen) haben.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Programmstelle des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter der kostenlosen Hotline 0800 2623000.

Termine auf Anfrage.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Ihren/Ihre Ansprechpartner/in.


Ansprechpartnerin


Weiterbildungsberaterin
Fort- und Weiterbildung

Bramscher Straße 134 – 136
49088 Osnabrück

Telefon 0541 6929-701
m.placke@hwk-osnabrueck.de


Informationen

 Teilnahmebedingungen